BÜRGERVEREIN OBERRAD
 

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2015

Peter Keller

ist 1947 im Bürgerhospital Frankfurt a.M. geboren. 1954 zog die Familie Keller nach Oberrad, wo der junge Peter Keller in die Gruneliusschule eingeschult wurde. Seine gesamte Schulzeit absolvierte er dort bis zum freiwilligen neunten Schuljahr, das damals eingeführt wurde.

Nach seiner Schulzeit von 1963 bis 1966 wurde er zum Fernmeldemonteur bei der Firma Telefonbau & Normalzeit ausgebildet. Von Oktober 1967 bis April 1969 leistete er seinen Wehrdienst und war damals zu seiner „großen Freude“ der letzte Jahrgang, der noch 18 Monate Dienst in der Bundeswehr absolvieren „durfte“. Ab September 1969 besuchte er in Fortführung seiner Ausbildung die Technikerschule in Bad Homburg und später die Fachhochschule in Darmstadt. Nach Beendigung des Studiums wechselte er wieder in seinen alten Beruf zur Firma T & N und half mit bei der Entwicklung von Telefonanlagen, technischem Vertrieb im Ausland und Fertigungssteuerung.

Als Schüler und Jugendlicher nahm er sehr aktiv an Freizeitgestaltungen im Stadtteil Oberrad teil. Viele Jahre spielte er Fußball bei der Spielvereinigung Oberrad 05. Bei den Turnern war er auch im Handball tätig und war darüber hinaus viele Jahre Mitglied im Ersten Frankfurter Schwimmclub. Durch die mannigfaltigen sportlichen Betätigungen war er im Stadtteil Oberrad und darüber hinaus gut vernetzt.

Sein eigentliches Hobby war aber die Musik. Seine Großmutter, eine Opernsängerin, hat dazu wahrscheinlich beigetragen. Schon als Kind hatte er den Wunsch, Musik zu studieren. Bereits während der Schulzeit lernte er Akkordeon spielen und später auch Gitarre. Ein ordentlicher Beruf zum Broterwerb war jedoch wichtiger. So blieb das Musizieren Hobby.

1964 wurde er Mitglied bei der Karnevalsgesellschaft Wespen. Alle anderen Familienmitglieder waren bereits im Karnevalsverein, so dass diese Entscheidung für ihn zwangsläufig war. Dort mit musikalischem Talent aufzutreten war durchaus vorstellbar, jedoch war er auch zu Höherem berufen.

Es war der „Oberräder des Jahres 2004“ -  Franz Hühner, der ihn dazu animierte, auch als Vortragender in „die Bütt“ zu gehen. Offensichtlich haben die Mitglieder der Wespen das Talent von Peter Keller und seine Organisationskraft frühzeitig erkannt und ihn in den Jahren 1971 und 1972 zum Ministerpräsidenten der Karnevalsgesellschaft Wespen gewählt. Er war damals der jüngste Ministerpräsident eines Karnevalsvereins in Frankfurt a.M.

Aus beruflichen Gründen musste er diese ehrenamtliche Funktion ab 1973 aussetzen und kehrte erst 1988 wieder in seine ehrenamtliche Vereinsarbeit zurück. Von 1989 bis 1993 war er Vizepräsident bei der KGW, ab 1995 war er 14 Jahre lang als zweiter Schriftführer tätig. Das neue Jahrhundert führte ihn wieder ab dem Jahr 2001 in die Funktion des Ministerpräsidenten der Karnevalsgesellschaft Wespen. Ab dem Jahr 2009 war er auch deren Vorsitzender.
Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten übt er bis heute aus zum Nutzen des gesamten Vereins und der Oberräder Bevölkerung. Durch die Spitzenfunktionen in der Karnevalsgesellschaft gelangte er auch parallel zum Vereinsring Oberrad. Auch im Vereinsring wurde er zum Beisitzer im Vorstand und zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Seine Vorgänger in der Karnevalsgesellschaft haben über den Vereinszweck hinaus ab dem Jahr 1977 gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr die Wiederbelebung der „Oberräder Kerb“ übernommen, nachdem die Aktivitäten zugunsten der „Kerb“ immer weniger wurden.

Peter Keller übt diese erweiterte Arbeit des KGV bis zum heutigen Tage zum Nutzen der Oberräder Bevölkerung aus. Die Mithilfe bei Organisation und Durchführung der Kerb durch andere Vereine würde Peter Keller sehr freuen. Auch das Interesse der Oberräder Bevölkerung an der Kerb ist für die Zukunft noch erweiterungsfähig.
Dieser „Blumenstrauß“ von ehrenamtlichen Aktivitäten ist für ihn wichtig. Die Oberräder Bürger sind Nutznießer seines Schaffens über viele Jahrzehnte. Die Entscheidung zum Ehrentitel „Oberräder des Jahres“ ist dem Bürgervereinsvorstand nicht schwer gefallen. Wir beglückwünschen Peter Keller zu seiner neuen „Ehrenbezeichnung“.

 

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