BÜRGERVEREIN OBERRAD
 

Machen Sie mit - werden Sie Mitglied im Bürgerverein Oberrad e.V. Unseren Mitgliedsantrag können Sie hier herunterladen 
 

separator

2014

Elke Winckler

zog 1976 mit ihrem Mann und 4 Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren nach Oberrad in die Glaserstraße, wo sie auch heute immer noch lebt. Der Zuzug erfolgte aus Würzburg, wo ihr soziales Wirken bereits begann. Bei 4 Kindern war es verständlich, dass die studierte Lehrerin zunächst Hausfrau war, bis der jüngste Sohn in die Gruneliusschule eingeschult wurde. Während der Kindergarten- und Schulzeit war es für sie selbstverständlich, sich im Elternbeirat der jeweiligen Einrichtung zu engagieren.

In den achtziger Jahren absolvierte sie eine weitere Ausbildung zur Altenbetreuerin und hat mit dieser Tätigkeit auch bis 1988 in der Hauspflege gewirkt. Im gleichen Zeitraum war sie Sozialpflegerin im Auftrag der Stadt Frankfurt und für die Sorgen und Nöte vieler Mitbürger aus unserem Stadtteil zuständig. Als praktizierende Christin hat Elke Winckler ab 1988 in der Erlösergemeinde unseres Stadtteils als Gemeindepädagogin eine neue Tätigkeit aufgenommen. Nicht zuletzt ab diesem Zeitpunkt war ihr Wirken in der evangelischen Kirche bis zum heutigen Tage besiegelt. Gruppenarbeit mit alten Menschen ihrer Gemeinde war ihr Alltag. Eingeweihte kennen die Schlagworte „Evergreens 55 +“, „Alter Nativ“ und „Kartenspielen“ sowie „Lesetreff“ in der Gemeindearbeit. In unterschiedlichster Zusammensetzung von Altenarbeit in der Gemeinde ist dieses Engagement von Elke Winckler bis zum heutigen Tage noch erhalten. Wir sind sicher, es wird auch ihre Bereits in Würzburg, so auch in Frankfurt, wurde sie vom zuständigen Gericht als ehrenamtlicher gesetzlicher Vormund für ältere Menschen berufen.     

Im Jahr 2001 beendete sie ihre berufliche Tätigkeit, ging in Rente und studierte ab diesem Zeitpunkt an der „Universität des dritten Lebensalters“ neben ihrer ehrenamtlichen Gemeindearbeit. In Geschichte und Literatur wollte sie ihr Wissen vervollkommnen. Ihr soziales Engagement und ihr Wunsch nach mehr sozialer Gerechtigkeit hat sie bereits in Würzburg zur Sozialdemokratischen Partei gebracht. Stummes Mitglied zu sein, war für sie jedoch nicht genug.

2002 kandidierte sie für den zuständigen Ortsbeirat unseres Stadtteils und wurde dort zwei Mal wiedergewählt. Die letzten Jahre politischen Wirkens in der Öffentlichkeit führten sie zum Amt der Ortsvorsteherin des Ortsbeirates 5 für die Stadtteile Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad. In diesen Zeitabschnitt fallen auch zwei unabwendbare

Schicksalsschläge: 2004 stirbt ihr Mann und nur zwei Jahre später im Jahr 2006 ihr Sohn Jan. Diese Erfahrungen haben glücklicherweise nicht dazu geführt, dass sie sich zurückgezogen hat. Ihr segensreiches Wirken für die Allgemeinheit blieb weiter erhalten. Es ist nur folgerichtig, dass sie bei diesem hohen Engagement in ihrer sozialen Arbeit vor 35 Jahren auch den Weg zur Arbeiterwohlfahrt fand.

 

separator klein